Herkunftsverband Thüringer und Eichsfelder Wurst und Fleisch e.V

image description

ein Blick zurück auf die vergangene Rostkultur

Bratwurstspektakel „Rostkultur“ eröffnete Grillsaison

Bei Schneefall und Minus sechs Grad eröffnete die 13. Auflage des Spektakels „Rostkultur“ heute offiziell die Thüringer Bratwurstsaison auf dem Erfurter Domplatz. Es präsentierten sich u.a. 14 Hersteller von Original Thüringer Bratwürsten aus allen Teilen des Freistaats sowie weitere Unternehmen der Thüringer Lebensmittelbranche. Der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein entzündete zusammen mit Michael Seever alias „Johann von Siebleben“ den größten Kaminzuggrill der Welt. Rund 12.500 Besucher besuchten die Veranstaltung, wie aus Frankreich, Japan, Berlin oder Meiningen. „Diese Rostkultur hat gezeigt, dass die Veranstaltung bei den vielen Bratwurstanhängern trotz Winterwetter einen festen Stellenwert besitzt“, zieht Uwe Keith, Geschäftsführer des Veranstalters „Herkunftsverband Thüringer und Eichsfelder Wurst und Fleisch e.V.“ (HTW) das Fazit der heutigen Veranstaltung. Immerhin sei es die 13. Veranstaltung.

Trotz Dauerschneefalls bildeten sich wie bei den Veranstaltungen in den Vorjahren lange Schlangen an den Bratwurstrosten der 14 Hersteller von Original Thüringer Bratwürsten. Das „Bratwurstfeuer“ war eine Woche zuvor feierlich im Bratwurstmuseum in Holzhausen entzündet und von dort heute über die Distanz von 29 Kilometern durch Rennsteigläufern in die Landeshauptstadt getragen worden. Dort erreichte die Veranstaltung um 11.00 Uhr einen wichtigen Höhepunkt. Mime Michael Seever alias „Johann von Siebleben“ nahm das „Bratwurstfeuer“ in Empfang und entzündete gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Erfurt Andreas Bausewein den größten Kaminzuggrill der Welt.

Die amtierenden „Thüringer Wursthoheiten“, die „Thüringer Wurstkönigin“ Anne Sonntag und der „Thüringer Bratwurstkönig“ Gerhard Herbst, zelebrierten mit einer extralangen und eigens dafür hergestellten Bratwurst den offiziellen Bratwurstanbiss. Weiterhin wurde der Thüringenpokal des Fleischerhandwerks vergeben.

Zum „Wursttag“ der „Thüringenausstellung“ nahm die Innung des Fleischerhandwerks eine besondere Qualitätsprüfung ab. Teilnehmende Fleischer mussten die drei geschützten Produkte „Thüringer Bratwurst“, „Thüringer Leberwurst“ und „Thüringer Rotwurst“ aus eigener Herstellung einreichen. Nur wer bei der Bewertung durch die Fachgremien die Höchstpunktzahl von 5,0 bei allen drei Produkten erreicht, erhält den Thüringenpokal. In diesem Jahr wurden mit den Thüringenpokal ausgezeichnet: • Wolf GmbH, Schmölln • Hönnger Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co KG, Camburg-Dornburg • Stefan Reifenstein, Erfurt • FM Aschara, Aschara • Fratzscher Fleisch- & Wurstwaren GmbH, Schleusingen • Zitzmann GmbH, Zitzmann • „Die Thüringer“ Rainer Wagner GmbH, Arnstadt • Metzger Mannheims GmbH, Saalfeld / Landhof Fleischerei Mörsdorf • Agrarprodukte & Handels GmbH, Donndorf, Fleischerei Wiehe • Karl Luthardt, Lichte • Ulrich Löffler, Zeulenroda-Triebes • Schraps, Gera Die „Freunde der Thüringer Bratwurst e. V.“ stellten auf einer zweiten Bühne exotische wie traditionelle Rezepte mit der Bratwurst vor.

In der „Thüringer Wurstmanufaktur“ wurde dargestellt, wie vor 200 Jahren die Original Thüringer Rostbratwurst in Handarbeit hergestellt wurde. Außerdem traten die Gewinner des Bratwurst-Song-Contestes 2017 auf, die Gruppe „Zartcore“ aus Erfurt.